Mag. Hettegger Erwin (Mathematik)

Nach wie vor existieren laut Taschner in Österreich sprichwörtlich zwei Kulturen: auf der einen Seite die der Musik, der Literatur und der Malerei, auf der anderen jene der Exaktheit, der Mathematik, der Wissenschaft. Nach wie vor gilt es durchaus als schick zu erklären von Mathematik nichts zu verstehen und nach wie vor kann einer, der behauptet noch nie vom Lehrsatz des Pythagoras gehört zu haben, als gebildeter Mensch durchgehen, während niemand es sich leisten könnte zuzugeben, von Shakespeare nichts gelesen zu haben oder nicht zu wissen, wie viele Symphonien Beethoven geschrieben hat.


Exakt hier muss der Mathematikunterricht an einem BORG mit musisch kreativem Schwerpunkt ansetzen. Gilt es noch in der 5. Klasse das mathematische Leistungsniveau der aus vielen verschiedenen Schulen kommenden SchülerInnen anzupassen, so gilt es ab der 6. Klasse analytisch-folgerichtiges Denken und die mathematische Beschreibung von Strukturen und Prozessen der uns umgebenden Welt zu fördern. Dieses gezielte mathematische Fördern, aber auch Fordern, ist nach meinem Dafürhalten ein wichtiger Mosaikstein des Unterrichts an unserer Schule, um den Schülerinnen und Schülern eine umfassende und vertiefte Allgemeinbildung zu vermitteln und um sie zugleich zur Hochschulreife zu führen.

Sprechstunde: nach Vereinbarung

BORG Informatik